Karl-Ludwig-von-Guttenberg-Grundschule

Die Berliner Mengenlehre-Uhr

 

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Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die Uhrzeit anzuzeigen. Eine der seltsameren Möglichkeiten nutzt die von Dieter Binninger erfundene Berlin-Uhr. Die Uhr wurde erstmals 1975 auf dem Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg nahe der
U-Bahn-Station Uhlandstraße aufgestellt. Ursprünglich war sie der Stadt Berlin bzw. dem Bezirk Charlottenburg treuhänderisch gestiftet worden.

Die Uhr basiert auf dem Prinzip der Mengenlehre und ist damit die erste ihrer Art. Die 24-Stunden-Zeit wird durch Addition der leuchtenden Lämpchen ermittelt. Die oberste Lampe ist ein Blinker, der alle zwei Sekunden einmal an und aus geht. In der ersten Zeile von roten Lampen steht jede Lampe für 5 Stunden. In der Zeile darunter steht jede rote Lampe für 1 Stunde. Wenn in der obersten Zeile z.B. 2 und in der darunter liegenden Zeile 3 Lichter angeschaltet sind, so ist es 5+5+3 = 13 Uhr bzw. 1 Uhr nachmittags. In der dritten Zeile repräsentieren die schmaleren Lichter jeweils fünf Minuten. In dieser Zeile sind 11 Lichter, wobei das 3., 6. und 9. rot statt gelb sind, um die 1. Viertel-, die Halbe- und die 3. Viertelstunde zu markieren. In der letzten Zeile mit vier gelben Lichtern steht jedes Lämpchen für 1 Minute.